Beratung zur Unternehmensplanung und Restrukturierung

Früh planen. Sicher entscheiden. Handlungsfähigkeit erhalten.

„Ihr Unternehmen auf Krisen vorzubereiten oder in Krisen optimal zu beraten - das ist unser Anspruch!“

Marktumbrüche, steigende Kosten, veränderte Finanzierungsbedingungen oder ein Geschäftsmodell, das an seine Grenzen stößt: Unternehmerische Krisen entstehen selten über Nacht. Häufig zeigen sich erste Warnsignale bereits Monate vorher – in der Liquidität, in der Ertragslage, im Working Capital oder in Gesprächen mit Banken und Finanzierungspartnern.

Wer in dieser Phase nur auf Vergangenheitszahlen schaut, verliert Zeit. Wer frühzeitig eine belastbare Unternehmensplanung aufbaut, schafft Transparenz, gewinnt Entscheidungsoptionen und kann Restrukturierungen aktiv gestalten.

Zahlmann Klose Nolting begleitet mittelständische Unternehmen bei Unternehmensplanung, Restrukturierung, Sanierung und Refinanzierung – mit betriebswirtschaftlicher Analyse, steuerlicher Expertise, wirtschaftsprüferischer Erfahrung und rechtlicher Einordnung aus einer Hand.

Wie wir Sie im Prozess entlasten

Jede Transformation bringt eine stille Herausforderung mit sich: Die Geschäftsführung soll gleichzeitig das Tagesgeschäft sichern und das Unternehmen neu ausrichten. Beides parallel zu leisten, bindet Zeit, Aufmerksamkeit und Ressourcen.

Unsere Kanzlei unterstützt Sie daher bei der betriebswirtschaftlichen Steuerung und schafft eine belastbare Grundlage für Ihre Entscheidungen. Dazu gehören unter anderem die Erfolgsplanung, Zukunftskonzepte sowie die Vorbereitung und Begleitung von Gesprächen mit Banken und Finanzierungspartnern.

Ihr Ansprechpartner

Volker Nolting

Wirtschaftsprüfer
Steuerberater

Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V.)

Fachberater für die Umstrukturierung von Unternehmen (IFU / ISM gGmbH)

Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)

Testamentsvollstrecker (AGT e.V.)

Vorausschauende Liquiditätsplanung statt Rückblick

Klassische Auswertungen zeigen häufig erst im Nachhinein, wie sich ein Unternehmen entwickelt hat. Für Transformations- und Restrukturierungsphasen reicht das nicht aus. Eine rollierende Liquiditätsplanung bildet Zahlungsströme regelmäßig und vorausschauend ab. Sie zeigt, wie sich Investitionen, Personalentscheidungen oder veränderte Zahlungsziele in den kommenden Wochen und Monaten auf die Liquidität auswirken können.

So trifft die Geschäftsführung Entscheidungen auf Basis belastbarer Zahlen und nicht allein nach Gefühl.

Interdisziplinäre Unternehmensberatung für Transformation und Refinanzierung

Strategische Veränderungen haben steuerliche und gesellschaftsrechtliche Konsequenzen. Eine wirksame Restrukturierungs- und Unternehmensberatung verknüpft deshalb betriebswirtschaftliche Analysen mit fundiertem steuerlichem Fachwissen und einem klaren Blick für die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Der Prozess beginnt mit einem Independent Business Review: einer unabhängigen Bestandsaufnahme der Finanzstruktur und des Geschäftsmodells. Darauf aufbauend entwickeln wir Restrukturierungsoptionen, erstellen integrierte Ertrags- und Liquiditätsprognosen und begleiten die Umsetzung bis zum Abschluss.

Sobald Banken oder Investoren im Rahmen einer Refinanzierung Nachweise fordern, erstellen unsere spezialisierten Steuerberater für Restrukturierung die geforderten Unterlagen nach anerkannten Standards. Das schafft Vertrauen bei Finanzierungspartnern und schützt die Geschäftsführung vor Haftungsrisiken.

Volker Nolting (Büro)

Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung

Volker Nolting bündelt als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und zertifizierter Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V.) alle relevanten Qualifikationen in einer Person.

Er begleitet Vorstände, Geschäftsführer und Gesellschafter durch anspruchsvolle Entscheidungsprozesse mit dem Ziel, Unternehmenswerte zu erhalten und tragfähige Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Über seine Zusatzqualifikation als Fachberater für die Umstrukturierung von Unternehmen (IFU/ISM gGmbH) steuert er zudem Rechtsformwechsel, Abspaltungen und steuerliche Sonderthemen bei der Abschlusserstellung.

Fünf Phasen zur erfolgreichen Restrukturierung

Von der Unternehmensanalyse über das Zukunftskonzept bis zur nachhaltigen Liquiditätssteuerung:

Phase

Maßnahmen und Kernaufgaben

1. Analyse

Independent Business Review: Bestandsaufnahme der Finanzstruktur und Analyse des Geschäftsmodells

2. Handlungsoptionen

Bewertung von Restrukturierungsoptionen, Identifikation steuerlicher und gesellschaftsrechtlicher Sonderthemen

3. Zukunftskonzept

Integrierte Erfolgs-, Ertrags- und Liquiditätsprognose als Businessplan und Verhandlungsgrundlage

4. Finanzierung & Umsetzung

Verhandlungen mit Kreditinstituten zur Refinanzierung, Begleitung operativer Anpassungen

5. Steuerung & Stabilisierung

Rollierende Liquiditätsplanung, Soll-Ist-Vergleich und Cash-Management zur dauerhaften Stabilisierung

 

Strategische Handlungsoptionen bestehen vor allem dann, wenn ein Unternehmen frühzeitig plant.

Wer frühzeitig plant, gestaltet. Wer wartet, reagiert.

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    Häufige Fragen zur Unternehmensplanung und Restrukturierung

    FAQ

    Wann wird eine Restrukturierungsberatung sinnvoll, auch ohne akute Krise?

    Eine externe Unternehmensplanung lohnt sich immer dann, wenn das Unternehmen vor einer strategischen Weichenstellung steht: Geschäftsmodellwechsel, Refinanzierung, Gesellschafterwechsel oder Markteintritt.

    Je früher eine strukturierte Planung vorliegt, desto mehr Optionen stehen offen. Viele steuerliche und rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten sind an Fristen und Voraussetzungen gebunden und lassen sich in einem späten Stadium oft nur noch eingeschränkt nutzen.

    Was ist ein Independent Business Review und wann fordert die Bank ihn ein?

    Ein Independent Business Review (IBR) ist eine unabhängige, strukturierte Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens durch einen externen Berater. Kreditinstitute fordern ihn regelmäßig bei Refinanzierungen, Kreditlinienerweiterungen oder bei ersten Anzeichen veränderter Bonität. Er bildet die Grundlage für jedes nachfolgende Sanierungskonzept.

    Was ist IDW S6 und warum ist er für Bankenverhandlungen entscheidend?

    Der IDW Standard (IDW S6) beschreibt die Anforderungen an Sanierungskonzepte in Deutschland. Für Banken, Kreditversicherer und weitere Finanzierungspartner ist ein Sanierungskonzept nach diesem Standard häufig eine wichtige Grundlage, um die wirtschaftliche Lage, die Fortführungsfähigkeit und die geplanten Maßnahmen eines Unternehmens beurteilen zu können. Ein Konzept, das diesen Standard nicht erfüllt, überzeugt bei Finanzierungsgespräch erfahrungsgemäß nicht.

    Was ist das StaRUG und wann ist es relevant?

    Das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) schafft einen gesetzlichen Rahmen für die Restrukturierung von Unternehmen außerhalb eines klassischen Insolvenzverfahrens. Es kann insbesondere dann relevant werden, wenn eine drohende Zahlungsunfähigkeit besteht, das Unternehmen aber noch nicht zahlungsunfähig oder überschuldet ist. In solchen Fällen kann eine frühzeitige Prüfung helfen, außergerichtliche Restrukturierungsoptionen zu bewerten und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

    Unterstützt der Staat die Kosten für externe Unternehmensberatung?

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse für externe Unternehmensberatung. Ob eine Förderung möglich ist, hängt unter anderem von der Unternehmensgröße, dem Standort, der konkreten Beratung und den jeweils geltenden Förderbedingungen ab. Die genauen Voraussetzungen prüfen wir bei der ersten Durchsicht Ihrer Unterlagen.

    Wie unterstützt die Kanzlei bei Verhandlungen zur Refinanzierung?

    Kreditinstitute und Investoren erwarten bei Refinanzierungen nachvollziehbare Planungsunterlagen, belastbare Zahlenwerke und eine klare Darstellung der wirtschaftlichen Perspektive. Volker Nolting begleitet diese Gespräche als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für Unternehmensplanung, auf Augenhöhe mit Kreditabteilungen und Finanzierungspartnern. Er untermauert Zukunftskonzepte mit strukturierten Ertrags-, Finanz- und Liquiditätsplanungen und verbessert damit die Entscheidungsgrundlage für Gespräche über Kreditverlängerungen, Zinsanpassungen oder neue Finanzierungszusagen.